Gästeführungen
Erfahren Sie mehr über die Geschichte Lügdes, die Stadtentwicklung, interessante Gebäude und spannende Persönlichkeiten. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die vielfältigen Gästeführungen, die in Lügde angeboten werden.
Gut zu wissen
- Dauer: variiert je nach Führung und Gruppe (meist ein bis drei Stunden)
- Kosten: 5,00 € pro Person bei mind. 10 Teilnehmer*innen. Bei weniger Teilnehmer*innen 50,00 € pro Gruppe. Kinder (bis 14 Jahre) sowie Inhaber der Ehrenamtskarte NRW sind frei.
- Die Gebühr ist direkt vor Ort an den Gästeführer/ die Gästeführerin zu entrichten
- Von Frühjahr bis Herbst finden regelmäßig öffentliche Führungen (ohne vorherige Anmeldung) statt. Schauen Sie dafür bitte in unseren Veranstaltungskalender
- Hunde dürfen bei allen Führungen angeleint mitgenommen werden
- Anfragen für die Führungen richten Sie bitte an die Gästeführer*innen oder an die Tourist-Information Lügde
- Die Teilnahme an den Führungen erfolgt auf eigene Gefahr
St. Kilianskirche (geschichtlich)
- Leitung: Werner Friese
- Kontakt: 05281 77120; werner@friese-luegde.de
- Dauer: 1 Stunde
Eine geschichtliche Führung durch die Kilianskirche in Lügde
Bei dieser Führung geht es nicht allein um das heutige Aussehen der Kirche. Es wird unter anderem berichtet über die strategische Bedeutung des Standortes der Kirche lange vor Christi Geburt und zur Zeit Karl des Großen, der dort 784 das Weihnachtsfest feierte. Aber auch über Pfarrer Nußbaum, der in der Zeit von 1624 bis 1668 die Kirche zu „seiner Kirche“ machte. Ferner über die Bedeutung der Kirche für Lügde sowie den umliegenden Dörfern, nachdem die Pfarrkirche St. Marien innerhalb der Mauern der Stadt Lügde fertiggestellt wurde.
Das besondere Ambiente des Ortes wird Sie besonders während der Führung im Inneren der Kirche in Ihren Bann ziehen.
St. Kilianskirche (kirchenpädagogisch)
- Leitung: Monika Korbach, Kirchenpädagogin
- Kontakt: monika.korbach@vodafone.de
- Dauer: 1 - 1,5 Stunden
Eine kirchenpädagogische Führung durch die Kilianskirche in Lügde
Was macht Eva da oben im Deckengewölbe der Kirche? Allein im Gespräch mit der Schlange. Wo ist Adam? Was ist mit Maria? Wie mag Isabella, Freifrau von Dumont, gelebt haben? Was erzählen uns die Würfelkapitelle an den vier Hauptsäulen? Und was hat Karl der Große eigentlich mit all dem zu tun?
In der kirchenpädagogischen Führung um und in der Kilianskirche geht es um das Entdecken dieses einzigartigen, unveränderten romanischen Kirchenbaus in Norddeutschland. Um mythologische und reale Menschen, die in den alten Steinen von sich erzählen. Um die Christianisierung unserer Region. Um historisch Belegtes, um Legenden und Überlieferungen. Und auch darum, was diese Kirche heute mit uns zu tun hat.
St. Kilianskirche (kunst- und bauhistorisch)
- Leitung: Stefan Hartmann
- Dauer: 1 Stunde
Eine kunst- und bauhistorische Führung durch die Kilianskirche in Lügde
Die kunst- und bauhistorische Führung an und in der Kilianskirche, wird unter geschichtlichem Hintergrund präsentiert. Während der Führung wird das Bauwerk als bauhistorisches Kleinod durch Merkmale, die seine Einmaligkeit begründen, dargestellt.
Historischer Altstadtrundgang
- Leitung: Werner Friese
- Kontakt: 05281 77120; werner@friese-luegde.de
- Dauer: ca. 2 Stunden
Eine Führung durch die historische Altstadt Lügdes
Ein historischer Stadtrundgang durch Lügde mit seinen Fachwerkhäusern, dem ehemaligen Franziskanerkloster und der noch vollständig erhaltenen Stadtmauer mit den beiden Wehrtürmen. Lernen Sie die Stadt bei einem Rundgang mit unserem Gästeführer Werner Friese durch die Altstadt kennen. Er wird Ihnen, historisch gekleidet, wissenswertes über Lügde von Karl dem Großen bis heute näherbringen. Informationen zu den alten Fachwerkhäusern und Ereignisse von 784 bis heute gehören dazu. Es bleibt aber bestimmt ausreichend Zeit für die eine oder andere Anekdote aus der Lügder Geschichte.
An manchen Rundgängen wird er von seiner Frau und einem Lügder Kaufmann begleitet, beide in historischer Kleidung. Wenn Sie mögen, können auch Sie sich entsprechend kleiden.
Stadtrundgang mit dem Nachtwächter
- Leitung: Werner Friese
- Kontakt: 05281 77120; werner@friese-luegde.de
- Dauer: ca. 2 Stunden
Ein Stadtrundgang mit dem Lügder Nachtwächter
Eine unterhaltsame Zeitreise durch ein Lügde, wie es früher einmal war. Nachdem am 31. März 1936 der letzte hauptamtliche Lügder Nachwächter in unserer Stadt unterwegs war, begibt sich seit 2005 wieder ein Nachtwächter auf seine abendliche Runde durch die dunkle Stadt. Begleiten Sie unseren mit Hellebarde, Laterne, Horn und Humor bewaffneten Nachtwächter durch dunkle Straßen und Gassen der Innenstadt. Wissenswertes über die Bauwerke, Geschichte (von Karl dem Großen bis heute) und Geschichten, Anekdoten und Legenden, Unheimliches und Unwahrscheinliches sind ihm bestens vertraut. Sie erfahren viel Interessantes, Erstaunliches und teilweise auch Gruseliges aus der Vergangenheit der Lügder Stadtgeschichte.
An manchen Rundgängen wird er von seiner Frau und einem Lügder Kaufmann begleitet. Beide in historischer Kleidung. Wenn Sie mögen, können auch Sie sich entsprechend kleiden und eine Laterne oder Fackel mitbringen.
Spaziergang durch die historische Altstadt
- Leitung: Rüdiger Kröhn
- Kontakt: 05281 77966
- Dauer: ca. 1,5 Stunden
Gegebenheiten und Geschehnisse der Vergangenheit
Auf diesem Spaziergang durch die historische Altstadt soll gezeigt werden, welche wichtigen Gegebenheiten und Geschehnisse der Vergangenheit das Bild der Stadt an der Emmer und das Leben der dort siedelnden Menschen bis in die Gegenwart geprägt haben. Dazu gehören als wichtigste Strukturelemente die Fachwerk-Architektur des Ackerbürgertums, die Befestigungsanlagen mit der vollständig erhaltenen Stadtmauer und der Lippische Drei-Straßen-Stadtgrundriss. Aber auch verschiedene Katastrophen wie Hochwasser und Brände haben das Äußere der Stadt beeinflusst. So ist hier im ostwestfälisch-lippischen Raum im Laufe der Jahrhunderte ein einzigartiges städtebauliches Ensemble entstanden, das in seltener Geschlossenheit bis in die Gegenwart erhalten ist.
Kloster Falkenhagen mit Kunigunde II
- Leitung: Heidi Hölsken
- Kontakt: 0175 1510776; heidi.hoelsken@gmx.de
- Dauer: ca. 2 Stunden
Auf den Spuren der Zisterzienserinnen
Gemeinsam mit der Äbtissin des Klosters Falkenhagen Kunigunde II von Schwalenberg machen Sie einen Rundgang durch die Klosteranlage Falkenhagen. Erhalten Sie einen Einblick in die Historie der Zisterzienserinnen im (ehemaligen) Kloster "vallis liliorum" (Lilienthal), einem Leben in Gebet, in Lesung und in Arbeit. Kunigunde II berichtet dabei auch über die ereignisreiche Geschichte des Klosters und spannende Persönlichkeiten, die hier gewirkt haben.
Auf Wunsch kann die Klosterführung auch mit einer Wanderung rund um Falkenhagen und Henkenbrink kombiniert werden.
Heimatmuseum
- Leitung: Günter Loges, Vorsitzender des Heimat- und Museumsvereins
- Dauer: 1 - 1,5 Stunden
Eine Führung durch das Heimatmuseum Lügde
In dem für den Stadtkern Lügde typischen Ackerbürgerhaus aus dem Jahr 1798 kann man sich in das bäuerliche Leben und Arbeiten im 19. Jahrhundert zurückversetzen lassen. Die stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Dachgeschoss zeigt zahlreiche Exponate aus der Besiedlung des Emmertales, ein kurzweiliges Video über die Geschichte Lügde´s und interessante Infos über Brauchtum und bedeutende Persönlichkeiten der Stadt.
Im Heimatmuseum befindet sich auch das Museumscafé, dass sich bestens zum anschließenden Kaffeetrinken eignet.
Dechenheim: Geschichte zum Osterräderlauf
- Leitung: Uwe Tillmanns
- Dauer: 1 Stunde (mit Ortsbegehung 2 Stunden)
Eine Führung durch das Lügder Dechenheim
Der Osterdechenverein Lügde richtet jährlich am Ostersonntag den Osterräderlauf aus: ein feuriges Spektakel. Im Jahre 2023 feierte der Verein sein hundertjähriges Jubiläum. Zu Ostern 2024 erfuhr der Osterräderlauf überregionale Aufmerksamkeit durch eine 45-minütige Live-Übertragung des WDR. Der Besuch der Ausstellung im Dechenheim zeigt ein Original-Osterrad, Exponate zu allen Arbeiten rund um den Osterräderlauf sowie einen 12-minütigen Film mit beeindruckenden Bildern der brennenden Osterräder aus neueren und vergangenen Jahren, historische Einordnungen sowie wichtige Eckpunkte der Geschichte des Osterdechenvereins.
Je nach Interesse und Kondition der Besuchenden könnte sich eine Begehung des Osterbergs und der Laufstrecke der Osterräder anschließen.
Storchenstation Elbrinxen
- Leitung: "Storchenvater" Rolf Klinge
- Kontakt: storchenverein@gmx.de
- Dauer: 1 Stunde
Eine Führung über das Storchengelände in Elbrinxen
Der Ortsteil Elbrinxen wird liebevoll auch Strochendorf genannt. Grund dafür ist die Storchenstation in der jedes Frühjahr zahlreiche Jungstörche das Licht der Welt erblicken. Das idyllisch gelegene, rund 2.500 Quadratmeter große Storchengelände liegt direkt an der Wörmke, die durch das Dorf fließt. Das Gelände ist Heimat zahlricher Weißstorch-Paare und ihrer Jungen. Auf eigens für die Störche gebauten Nest-Unterbauten bauen die sieben Elbrinxer-Störchenpaare jedes Frühjahr Nester für ihre Nachwuchs. Drei bis vier Eier brütet jedes Paar 33 Tage lang aus, bis im Mai die rund 20 Jungtiere zur Welt kommen. Mittels einer Kamera, die an einem der Nester angebracht ist und die Bilder in das Vereinsheim überträgt, können die Jungtiere bei der Aufzucht beobachtet werden. Das Klappern der Störche ist in dieser Zeit weithin zu hören. Besonders spannend wird es, wenn die jungen Störche ihre ersten Flugversuche unternehmen und schon wenige Tage später mit ihren Eltern die ersten Runden über das Dorf drehen und in den Feldern nach Leckereien suchen.
Mitte bis Ende August brechen die Jungtiere in Richtung Süden auf, wenige Wochen später folgen auch die Elterntiere. Dank einer Markierung am Fuß kann der Elbrinxer Ursprung der Tiere immer zurück verfolgt werden. Vier Paare fühlen sich in Elbrinxen jedoch so wohl, dass sie hier überwintern. Dank der fürsorglichen Unterstützung des Storchenvereins fehlt es den Tieren auch im Winter an nichts.
Fischlehrpfad im Emmerauenpark (barrierefrei)
- Leitung: Klaus Zumhasch
- Länge: 1 km
Eine Führung entlang des Fischlehrpfades
Interessante Führung durch den Fischlehrpfad im Emmerauenpark. Schwerpunkt ist die unsichtbare Unterwasserwelt unserer Gewässer. Hierbei werden interessante Zusammenhänge erläutert, zum Beispiel warum der Eisvogel von der Köcherfliegenlarve abhängig ist oder wie die Wanderfische ins Meer gelangen.
Wanderwege (Kernstadt und Ortsteile)
- Leitung: Ulrich Dahnz, Josef Hoppenstock, Heidi Hölsken, Laura Morgenthal
- Kontakt Ulrich Dahnz: 05281 7944077
- Kontakt Heidi Hölsken: 0175 1510776; heidi.hoelsken@gmx.de
- Länge: 4 - 8 km
Naturbelassene Pfade, beeindruckende Panoramablicke und historische Orte - all das und noch vieles mehr erwartet Sie auf den Wanderwegen in und um Lügde. Die zahreichen Wanderwege laden zum Wandern und zu ausgiebigen Spaziergängen durch das Lipper Bergland ein. Sie haben die Wahl zwischen langen Etappenwanderungen oder kurzen Erlebnis-Wanderungen. Auch für Familien ist vieles dabei.
Eine Übersicht der Lügder Wanderwege finden Sie hier. Für jeden der Wanderwege können wir Ihnen eine Wanderführung vermitteln. Bitte melden Sie sich dafür in der Lügder Tourist-Information.
Lügder Ortsteile
- Leitung: Ansprechpartner*innen auf den Lügder Ortsteilen
- Dauer: 1 - 4 Stunden
Zu Lügde gehören neben der Kernstadt noch neun weitere Ortsteile, alle mit ihrem eigenen Charme und ihren ganz eigenen Geschichten und Besonderheiten. Gerne bieten wir Ihnen Führungen durch die Ortschaften an, um die Highlights des Ortes zu präsentieren. Aber auch auf den (Wander-)Wegen um die Ortsteile herum lohnt sich ein ausgiebiger Spaziergang. Während der Führung können Sie die Vielseitigkeit Lügdes erkunden.
Stadtrundgang Altstadt (barrierearm)
- Leitung: Elisabeth Rostek
- Dauer: ca. 1 Stunde
Interessantes über Lügde
Bei dieser Stadtführung stehen weniger die geschichtlichen Ereignisse im Vordergrund, sondern vielmehr die Anekdoten und Persönlichkeiten Lügdes . Auf lockere Art erzählt die Gästeführerin über ihre Heimatstadt und interessante Ereignisse, die sich hier zugetragen haben. Der Rundgang folgt einer barrierearmen Route und ist auch mit Rollstuhl/ Rollator gut zu bewerkstelligen.