Auszubildende in den Kindertagesstätten
Die Ausbildung zum Erzieher vermittelt pädagogische, soziale und organisatorische Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Im Folgenden möchte ich euch den Ablauf und Aufbau dieser Ausbildung genauer vorstellen.
Ausbildungsdauer
- 3 Jahre
- Beginn: nach den Sommerferien NRW
Ausbildungsorte
- Fachschule für Sozialpädagogik
- Praxiseinrichtung
- Ablauf:
- 1. und 2. Jahr: Fachschule
- 3. Jahr: einjähriges, bezahltes Praktikum mit begleitendem Unterricht (Anerkennungsjahr)
Ausbildungsinhalte
- Fachübergreifende Lernbereiche (1. und 2. Ausbildungsjahr)
- Weitere Fächer: Deutsch, Fremdsprache, Naturwissenschaften, Politik
- Arbeit mit Kindern und Eltern
- Beobachtung, Förderung und Betreuung
- Planung und Durchführung von Projekten
- Entwicklung sozialer, sprachlicher und motorischer Fähigkeiten
Prüfungen
- Regelmäßige Leistungsnachweise
- Pädagogische Projekte
- Abschluss im 3. Jahr:
- schriftliches Examen / Prüfungen
Jeweilige Aufnahmevorraussetzungen
- mittlerer Schulabschluss + einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung (z. b: Kinderpfleger)
- Berufsausbildung + Mittlerer Schulabschluss + ununterbrochene Tätigkeit von mind. 6 Wochen
- Fachabitur: Fachoberschule – Schwerpunkt Sozialwesen
- Fachabitur abgeschlossen (beliebige Fachrichtung) + Praktikum von mind. 6 Wochen
- Abitur + Praktikum von mind. 6 Wochen
Erfahrungen
Diese Ausbildung ist herausfordernd, aber auch äußerst erfüllend, da sie dazu beiträgt, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu unterstützen und zu begleiten. Man sammelt sowohl im schulischen als auch im praktischen Teil viele wertvolle Erfahrungen rund um die Arbeit als Erzieher*in. Im Unterricht wurden wichtige pädagogische, psychologische und organisatorische Grundlagen vermittelt, die man direkt in der Praxis anwenden konnte. Besonders das Anerkennungsjahr zum Ende der Ausbildung war bereichernd, da es die Theorie mit der Praxis verband.