Qualitätsanalyse bescheinigt Johannes-Gigas-Schule zahlreiche Stärken

Breites Lernangebot, wertschätzendes Miteinander und eine starke Zusammenarbeit mit der Stadt Lügde prägen die positive Entwicklung der Schule.

Lügde. Die Johannes-Gigas-Schule freut sich über die Ergebnisse der aktuellen Qualitätsanalyse NRW. Dabei nimmt ein externes Team Unterricht, schulische Konzepte und die Arbeit der Schule in den Blick. Ziel ist es, Stärken sichtbar zu machen und Impulse für die weitere Schulentwicklung zu geben.

Die Bilanz für die Johannes-Gigas-Schule fällt erfreulich aus. Die Qualitätsanalyse hebt unter anderem das umfangreiche und attraktive Bildungsangebot, die ganzheitliche und stärkenorientierte Förderung, das vielfältige Schulleben, das Übergangsmanagement sowie das konstruktive Unterrichtsklima und die Lernmotivation hervor.

Eine besondere Stärke ist das breit gefächerte Lernangebot. Wahlpflichtangebote, Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerbe und Projekte ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, unterschiedliche Interessen und Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln. Auch die Berufsorientierung und das über Jahre aufgebaute Netzwerk außerschulischer Partner werden positiv bewertet. Dazu gehört beispielsweise „Fit for Job“, das mit Unterstützung der Schwering & Hasse Stiftung durchgeführt wird. Die Angebote mit individueller Lernwegeplanung für die neunten Klassen finden laut Qualitätsanalyse hohe Zustimmung.

Besonders erfreulich sind auch die Rückmeldungen zum Miteinander an der Schule. In allen Interviews wurde die gute Atmosphäre am Schulstandort hervorgehoben, die von Wertschätzung, Respekt und empathischem Umgang geprägt ist. Positive Bestärkung und eine positive Fehlerkultur wurden bei den Unterrichtsbesuchen in jeweils 97 Prozent der beobachteten Sequenzen in guter Qualität festgestellt.

Bürgermeister Torben Blome sieht in den Ergebnissen das Bild einer Schule, die „als Ganzes funktioniert“. Besonders freue ihn, wie deutlich im Bericht auch die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Stadt Lügde sichtbar werde. Der „kurze Draht, pragmatische Lösungen, gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Interesse an einer guten Schule“ trügen entscheidend dazu bei, dass aus einem Schulgebäude ein lebendiger Lern- und Lebensraum werde.

Diese Zusammenarbeit zeigt sich auch in der Entwicklung des Schulstandortes: Moderne Lern- und Fachräume, digitale Ausstattung, Mensa, Lernküche, Werkstätten, Selbstlernzentrum und Bücherei sowie das weitläufige Außengelände schaffen vielfältige Möglichkeiten für Lernen, Bewegung und Begegnung. Mit der neuen Sporthalle wird der Campus weiter ergänzt. Bürgermeister Blome bezeichnet das Erreichte deshalb ausdrücklich als Gemeinschaftsleistung und sieht die Ergebnisse zugleich als Motivation, den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortzusetzen.

Auch Schulleiterin Brigitta Wulf versteht die positive Rückmeldung als Anerkennung und Auftrag zugleich:

„Wir freuen uns sehr, dass die Qualitätsanalyse viele Dinge bestätigt, an denen unsere Schulgemeinschaft in den vergangenen Jahren gemeinsam gearbeitet hat. Besonders wichtig ist uns, dass nicht nur einzelne Konzepte positiv bewertet werden, sondern die Schule als Ganzes und das Zusammenspiel der Menschen, die sie gestalten. Dieses Ergebnis ist für uns Anerkennung und gleichzeitig Auftrag, unseren Weg gemeinsam weiterzugehen.“