Gemeinsam gegen Verkehrslärm und Geschwindigkeitsüberschreitungen am Emmerauentunnel
Stadt Lügde, Kreis Lippe und Polizei stimmen weitere Maßnahmen ab – Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner im Mittelpunkt
Die Verkehrssituation rund um den Emmerauentunnel in Lügde stand erneut im Mittelpunkt eines gemeinsamen Austauschs zwischen der Stadt Lügde, dem Kreis Lippe, der Polizei und Straßen.NRW. An dem Ortstermin nahmen auch betroffene Anwohnerinnen und Anwohner teil, die ihre Erfahrungen und Beobachtungen unmittelbar schildern konnten. Ziel des Treffens war es, die bestehende Situation gemeinsam zu bewerten und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Reduzierung vermeidbarer Lärmbelästigungen abzustimmen. Insbesondere die Lärmbelastung durch einzelne Fahrzeuge und Motorräder, überhöhte Geschwindigkeiten sowie unnötig verursachter Fahrzeuglärm beschäftigen die Anwohnerschaft seit längerer Zeit. Die beteiligten Behörden stehen hierzu bereits in einem regelmäßigen Austausch und nehmen die vorgetragenen Beschwerden ernst.
Im Rahmen des Ortstermins verständigten sich die Beteiligten darauf, die bisherigen Aktivitäten weiter zu intensivieren und die Zusammenarbeit bei der Verkehrsüberwachung gezielt fortzusetzen. Hierzu sollen weiterhin Geschwindigkeitsmessungen und zum Beginn der Motorradsaison auch gemeinsame Verkehrsüberwachungsmaßnahmen von Kreis Lippe und Polizei erfolgen. Darüber hinaus wird der Kreis Lippe das tatsächliche Geschwindigkeitsniveau im Bereich des Emmerauentunnels erneut über längere Zeiträume erfassen. Die gewonnenen Daten sollen gemeinsam mit der Polizei ausgewertet werden, um mögliche Auffälligkeiten und zeitliche Schwerpunkte zu erkennen. Auf dieser Grundlage können zukünftige Kontrollen noch gezielter geplant und durchgeführt werden.
„Uns ist wichtig, dass wir die Sorgen und Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner ernst nehmen und gemeinsam mit allen zuständigen Behörden an Verbesserungen arbeiten. Der persönliche Austausch vor Ort und die vereinbarten Maßnahmen sind dafür wichtige Schritte. Entscheidend ist, dass wir die Situation weiterhin aufmerksam begleiten und unsere Möglichkeiten gemeinsam nutzen“, betont Lügdes Bürgermeister Torben Blome.
Die Stadt Lügde und der Kreis Lippe unterstreichen, dass die Verbesserung der Situation nur durch ein abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten erreicht werden kann. Der regelmäßige Austausch zwischen Stadt, Kreis, Polizei und Straßen.NRW soll deshalb fortgesetzt werden. Auch die Hinweise und Erfahrungen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger bleiben dabei ein wichtiger Bestandteil. Gleichzeitig appellieren die beteiligten Behörden an alle Verkehrsteilnehmenden, die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und insbesondere im Bereich des Emmerauentunnels auf eine rücksichtsvolle und möglichst lärmarme Fahrweise zu achten. Unnötiges Beschleunigen, vermeidbarer Motorenlärm und überhöhte Geschwindigkeiten beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität der Anwohnerschaft, sondern können auch die Verkehrssicherheit gefährden. Die Stadt Lügde und der Kreis Lippe werden die weitere Entwicklung gemeinsam mit den zuständigen Stellen begleiten und die vereinbarten Maßnahmen auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse fortentwickeln.